Diekirch

Foto Bob Minette

 

Eingebettet zwischen den Anhöhen Haardt, Goldknapp und Herrenberg liegt an den Ufern der Sauer Diekirch, ein pittoreskes Städtchen, das Liebhabern lokaler Eigenart so manches zu bieten hat.

Der Esel, das Maskottchen Diekirchs, ist an allen Ecken und Enden der Ortschaft zu finden, weil deren Einwohner sich von ganzem Herzen zu diesem Tier bekennen, das vielleicht als stur gelten mag, aber beileibe nicht dumm ist. Auf jeden Fall sind die Zeiten, als die Diekircher sich beleidigt fühlten, wenn man sie als Esel beschimpfte, längst vorbei.

Diekirch ist ein kulturträchtiger Ort, der jedoch auch für Jung und Alt viele Möglichkeiten zur Muβe und zum Ausspannen bietet.

Kulturelles Highlight der Stadt ist natürlich die alte Sankt Laurentiuskirche im Herzen der Altstadt, das älteste Gotteshaus des Landes, dessen Fundamente aus römischer Zeit stammen.

Daneben befindet sich das rezent eingerichtete „Historische Museum“, das die Geschichte(n) der Stadt auf anschauliche Weise ins Bild setzt.

Das „Nationalmuseum für Militärgeschichte“ ist ebenfalls ein „must“, erzählt es doch anhand von Dioramen in Naturgröβe und einem reichhaltigen Fundus an Kriegsmaterial den Verlauf der Ardennenoffensive, die den Norden des Landes schwer in Mitleidenschaft zog.

Liebhaber historischer Automobile werden ihre Freude am „Conservatoire National de Véhicules Historiques » haben, das übrigens in der Garage eingerichtet ist, die ehemals die erste Auslandvertretung für Benz-Autos besaβ.

Eine weitere Attraktion stellt das neue Kinokomplex „Scala“ mit seinen fünf ultra-modern konzipierten Sälen dar.

Der historische Kern der Stadt lädt mit seiner Fuβgängerzone, übrigens der ersten des Landes (1978 eingerichtet) zum Bummeln und zum Verweilen auf einer der einladenden Terrassen ein.

Zu einem Besuch der Stadt sollte nicht nur der reichhaltige Manifestationskalender anregen, sondern auch die Vielfalt der Freizeitgestaltung: Angeln, Spazieren und Joggen, Radfahren, Paddeln und Spielplätze in einer naturbelassenen Umgebung. Da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein.